Nächster Termin: Sonntag, 18. Februar 2018, 15 Uhr
Kardinal König Haus, 1130 Wien, Lainzer Straße 138 (Kardinal König Platz 3)

Thema: Katholische Kirche und Subsidiarität.

Wie hält es die Kirche selbst mit diesem Grundsatz der katholischen Soziallehre?

 

Liebe Mitglieder und Freunde des Lainzer Kreises, sehr geehrte Damen und Herren,

sehr herzliche lade ich Sie hiermit zum nächsten Vortrag des Lainzer Kreises ein.

Das Subsidiaritätsprinzip ist ein Eckpfeiler der katholischen Soziallehre. Es ist ein Plädoyer für Dezentralität und Eigenverantwortung. Es besagt, dass die jeweils größere Einheit nur dann eingreifen soll, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist. Und wenn sie tätig wird, soll sie zunächst darum bemüht sein, die kleinere Einheit zu unterstützen und in die Lage zu versetzen, möglichst eigenverantwortlich zu handeln. Dieser Grundsatz hat es sogar in das Leitbild der Europäischen Union geschafft. Aber wie hält es die katholische Kirche selbst mit diesem von ihr postulierten Grundsatz? Klerikale Hierarchien, wenig Entscheidungskompetenzen für Laien, Zentralismus versus Dezentralität – wie steht es 50 Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil mit dezentraler Eigenverantwortung in der katholischen Kirche selbst?

 

Dieser Frage wird der Strafrechtler emer. Univ. Prof. Dr. Heribert Franz Köck nachgehen.  Er hat sich in den letzten Jahren engagiert im Vorstand der Laieninitiative und – ebenfalls zusammen mit
Dr. Herbert Kohlmaier – als Herausgeber der „Gedanken zu Glaube und Zeit“, mit denen rund
900 reformengagierte Christen im gesamten deutschsprachigen Raum erreicht werden und wo ein sehr reges Diskussionsforum besteht.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihr Mitdiskutieren.

Mit herzlichen Grüßen

Willibert Kurth, Vorstandsmitglied im Lainzer Kreis

 

Hinweis: Wir bitten Sie, den Mitgliedsbeitrag für 2018 auf das untenstehende Konto des Lainzer Kreises bei der Raiffeisenbank zu überweisen: 25 Euro Normalbeitrag; 30 Euro für jene, die die Einladung per Post zugesandt bekommen. Dieser Beitrag ermöglicht die Finanzierung der monatlichen Vorträge und dient allein der Deckung der Kosten für Raummiete und Kostenpauschale für die Referenten sowie den Postversand der Briefeinladungen.

 

Unsere nächsten Veranstaltungen im Frühjahr 2018:

Sonntag, 18. März 2018, 15.00 Uhr, Univ. Prof. Dr. Gerhard Marschitz zum Thema „Gender“.

Sonntag, 15. April 2018, 15.00 Uhr, Dr. Susanne Heine zum Thema „Bibel und Koran“.

Sonntag, 27. Mai 2018, 15.00 Uhr, Dipl.-Ing. Matthias Jakubec zum Thema „Wenn Maschinen Seelen haben“.